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Wenn die Realität die Ruhrbania-Traumtänzer einholt ….

11.2.14: NRZ Mülheim: “Endet Ruhrbania an den Bahnbögen?”, ohne zu erwähnen, dass die MBI dies bereits mehrfach in den letzten Jahren vergeblich beantragt haben!

Am Donnerstag, dem 6.2.14, war in Mülheim/Ruhr Wahlkampfauftakt mit einer Politikerrunde im Karl-Ziegler-Gymnasium vor 250 Schülern, deren überwiegende Mehrheit offensichtlich dem Prestigeprojekt Ruhrbania wenig abgewinnen konnte, vgl. auch den WAZ-Bericht dazu: “Wahlkampf beginnt im Gymnasium” hier. Dazu passt folgende Mitteilung aus dem Planungsausschuss zwei Tage davor:

Die AOK möchte ihr funktionierendes Gebäude, das bekanntlich für die Ruhrbania-Baufelder 3+4 abgerissen werden soll, nun aufwendig modernisieren. Anscheinend glaubt die AOK nicht daran, dass die vor 7 Jahren beschlossenen Ruhrbania-Baufelder zwischen Eisenbahn- und Nordbrücke jemals verwirklicht werden. Bevor die Stadt ihr das Gebäude im Umlegungsverfahren abkaufen müsste (inkl. der Ersatzbeschaffung und den Verlagerungskosten), will die AOK lieber noch Millionen hinein investieren, u.a. zur notwendigen Wärmedämmung usw..


Im Bild das Gebiet der Ruhrbania-Baufelder 3,4 und 5 mit dem heutigen Bestand: Gesundheitshaus links, daneben die AOK und dahinter das ehemalige Arbeitsamt. Vorne rechts das Bauloch von Baufeld 2, wo dafür die Stadtbücherei abgerissen wurde


Und hier die im B-Plan “Ruhrbania-Ruhrpromenade I 31″ beschlossene Umgestaltung der Baufelder 3,4 und 5: Von links neben der Nordbrücke das geplante 10-stöckige Bürogebäude (im Bild oben zumeist Bäume), dann bis zur Eisenbahnbrücke 2 große Blockriegel zur Friedrich-Ebert-Str. hin und 3 weitere Einzelgebäude an der geplanten Ruhrpromade auch hinter der Eisenbahnbrücke

Wegen der Sanierungspläne der AOK muss die Stadt notgedrungen den B-Plan “Ruhrpromenade” ändern und das AOK-Gebäude herausnehmen. Sie will aber alles andere lassen wie gehabt, auch jenseits der Eisenbahnbrücke. Selbst das völlig utopische geplante 10-stöckige Bürohochhaushaus in Ruhrbania am Rande der Nordbrücke (Baufeld 5, siehe Modell) soll weiter im B-Plan bestehen bleiben, ganz unabhängig von u.a. auch dem Riesen-Kaufhofproblem zwischen Baufeld 1+Restrathaus sowie Friedrich-Ebert- und Leineweberstraße!

Mehrfach hatten die MBI in den letzten Jahren beantragt, die Ruhrbania-Erweiterung auf das Gebiet zwischen Eisenbahn- und Nordbrücke aufzugeben. Doch eine solche Schadensbegrenzung wurde und wird nicht gewollt. Die Ruhrbania-Parteien wollten nicht einmal darüber reden, nur diskussionslos niederstimmen. Man glaubt es kaum! Mehr u.a. in

  • April 13: Schadensbegrenzung Ruhrbania nicht gewollt! Unfassbar! hier

Und so holt die Realität die Ruhrbania-Traumtänzer scheibchenweise ein! Ohne Probleme wird sich übrigens in den Ruhrbania-Baufeldern 3+4 auch der Abriss und die Ersatzbeschaffung für das erst vor wenigen Jahren teuer sanierte Gesundheitshaus sowie für das für 1,7 Mio. von Hoffmeister für Ruhrbania bereits gekaufte ehemalige Arbeitsamt (mit städt. Ämtern belegt) nicht bewerkstelligen lassen! Es sei denn, man verlegt die beiden Gebäude in den leeren Kaufhof und reißt sie dann ab. Zumindest Hoffmeister würde sich darüber freuen!

Da hilft auch kein riesengroßes „Hafen“fest (rund um das 4 Mio teure Becken, das offiziell nur Wasserwanderrastplatz heißen darf) kurz vor den Kommunalwahlen, egal wieviel Geld die völlig bankrotte Stadt Mülheim (2013 alleine 746 Mio. € kurzfristige Kassenkredite!) bzw. ihre 100%ige Tochter MST dafür ausgibt. Doch Stimmen für die Ruhrbaniafan-Parteien kann man so fangen, oder? Mehr im WAZ-Artikel: „Stadt plant Mega-Fest zur Promenaden-Eröffnung“, der ganze Artikel hier

Die Spannung steigt: Werden Promenade und Platz am Hafenbecken Mülheims Treffpunkt Nummer 1? Foto: Fabian Strauch

Mülheim. Am 11. Mai soll es endlich soweit sein: Dann soll Mülheims neue Ruhrpromenade samt Platz am Hafenbecken offiziell freigegeben werden. Die Stadt plant ein großes Fest, das sich über die gesamte Innenstadt erstreckt. Und das alles zwei Wochen vor der Kommunalwahl. ……

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  • 2009:
  • “Ruhrbania, Ruhrbanium, Ruhrbaniae, Ruhrbanio, Ruhrbaniorum …. anno 2009“: Die Ruhrbania-Ruhrpromenade – ein  Leuchtturmprojekt als Scherbenhaufen und finanzielles Debakel als  PDF-Dokument (134 KB)
  • 8.10.08: NRhZ Nr. 167: „Fahrt in ein Millionengrab“ - Widerstand in Mülheim gegen Parkzerstörung zugunsten von „Ruhrbania“ auch als pdf-Datei (147 KB)
  • zur BI zum Schutz der Ostruhranlagen hier