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Weltwassertag zum wichtigsten Menschheitsproblem und keine/r kriegt es mit?!

Am 22. März ist Weltwassertag, wie jedes Jahr seit 1993: Ohne Wasser kein Leben!

WasserDas wohl wichtigste Überlebensthema für Milliarden Menschen, nämlich der Zugang zu sauberem Wasser bzw. überhaupt zu Wasser für alle Menschen, wurde zuletzt wegen der unzähligen Krisenherde der Erde völlig in den Hintergrund verbannt. Die apokalyptischen Riesenkatastrophen in Teilen Arabiens (Syrien, Irak, Palästina usw.) und das Desaster in Ostafrika haben u.a. ursächlich und ziemlich zentral mit Wasserproblemen zu tun. Uswusf……….

Auch das große Problem, dass das überlebensnotwendige Trinkwasser privatisiert wird oder werden soll, ist irgendwie aus der öffentlichen Diskussion verschwunden, zumindest vorerst. Das oberste Verfassungsgericht von Katalonien hat übrigens letztes Jahr den PPP-Vertrag mit AGBAR (Tochterunternehmen  von Suez) zur Wasserversorgung von u.a. Barcelona aufgehoben, in Thessaloniki gab es ein sehr erfolgreiches Bürgerbegehren gegen die Wasserprivatisierung. Dennoch kommt die Forderung neu bei fast jeder neuen Umschuldungsverhandlung von Griechenland mit der EU. Nicht zuletzt die deutsche Bundesregierung läßt dazu einfach nicht locker.

Wasser-MenschenrechtErinnert sei auch an die sehr breite und erfolgreiche 1. Europäische Bürgerinitiative aus 2013/14 „Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!“, die in kurzer Zeit 2 Mio. Unterschriften sammelte und die geplante EU-Richtlinie zur Vereinfachung der Wasserprivatisierung zu Fall brachte. Doch mit TTIP und CETA drohen der öffentlichen Wasserversorgung neue große Risiken. Dazu aktuell ein sehr guter Radiobeitrag im BR: Wasser und Freihandel: Wie sich zum Beispiel CETA auf das Lebensmittel Nummer eins auswirken könnte“, abzuspielen über
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-radiothema.shtml

RWWRWW-IrrwegDer regionale Wasserversorger RWW mit Sitz in Mülheim wurde zu 80% an das RWE verkauft. Das hat dann u.a. bewirkt, dass der Wasserpreis zu dem sog. „Systempreis“ verändert wurde, d.h. 50% als verbrauchsunabhängige Grundgebühr und pro Haushalt (ähnlich der GEZ-Nachfolgegebühr).

Bei der Weltwassertag-Aktion „Wandern für Wasser“ trugen Schüler des Karl-Ziegler-Gymnasiums symbolisch Wasser vom Haus Ruhrnatur auf der Schleuseninsel zum Aquarius-Wassermuseum in Styrum. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Rotary Club und der Hochschule Ruhr-West wurde über die globale Wasserproblematik informiert und es wurden Spenden für wasserwirtschaftliche Projekte in Bangladesch gesammelt. Sie kommen dem Kinderhilfswerk Global-Care zugute.