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1 Jahr nach der Bundestagswahl: Wat`n Durcheinander!

Chaostage, -wochen, -monate in good old Germany,

ganz so als würde drumherum die alte Weltordnung nicht gerade auseinanderbrechen?

QuadrigawolkenVor exakt 1 Jahr wurde der Bundestag gewählt und er wurde noch riesengrößer als zuvor wegen der vielen Überhangmandate (das Problem sollte eigentlich bereits seit vielen Jahren angegangen werden, wird aber nicht). Merkels CDU („damit alle gut und gerne in Deutschland leben“) erhielt trotz massiver Verluste die meisten Stimmen und der SPD-Schulzzug knallte vor die Wand mit dem schlechtesten Ergebnis aller BRD-Zeiten, weshalb noch am Wahlabend verkündet wurde, sich nur durch „knallharte“ Opposition erneuern zu wollen.

Dann folgten etliche Wochen auf der Probefahrt nach Jamaika, wobei das Schiff erwartungsgemäß noch vor Erreichen irgendeinen Hafens kenterte. Mehr hier

Dann folgten Monate des nach außen gekehrten Innenlebens einer leidenden SPD, bis diese endlich mit CDU/CSU eine GroKo-Vereinbarung erreichte, doch nicht, ohne sich vorher noch unter Getöse von Anführer Schulz zu trennen.

Seit dann im März der Neuaufguss der GroKo in Berlin vereidigt wurde, gibt es nur noch Zank und Streit, zuletzt um eine künstlich aufgebauschte „Causa Maaßen“.

Die ganze Republik und der große Rest der EU schaut in einer Mischung aus Staunen und Kopfschütteln dabei zu. Was die da in Berlin aufführen, wirkt gelinde gesagt weder souverän noch entschlossen.

GroKossimoMan könnte fast glauben, ganz Deutschland sei verrückt geworden. Nein, es ist nicht ganz Deutschland, sondern es sind große Teile seiner Eliten und weite Teile seiner sog. Qualitätsmedien in ihren gemeinsamen Elfenbeintürmen.

Inzwischen ist Deutschland bedenklich isoliert in der EU und weltpolitisch mehr oder weniger nur noch zahlender Zaungast. Und unabhängig von den Wahlen in Bayern und Hessen mit dem danach zu befürchtenden Aufgeheule der zusehends Verschmähten, folgt demnächst die Europawahl, die bereits jetzt düstere Vorahnungen weckt. Wenn danach die GroKo in Berlin, so sie noch existiert, ihren Versuch als Laienspielschar immer noch weiter praktiziert, gibt es kein gutes Erwachen. Und irgendwann in nicht allzuferner Zukunft flaut auch der Wirtschaftsboom ab und die heute sprudelnden Steuereinnahmen beginnen zu versiegen.

Das Berliner Durcheinander könnte von Mülheim sogar noch lernen, denn die Ruhrstadt scheint als eine Art Vorreiterstadt demonstrieren zu wollen, wie bei immer weiter beschleunigtem Zerfall von Demokratie, Rechtsstaat, Finanzen oder Solidarsystemen dennoch der Anschein hoch gehalten wird, dass alles sich irgendwie und irgendwann von selbst bessert.

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