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Klimagefährdung durch das rücksichtslose Abholzen der tropischen Regenwälder

Hambi-DumbiSpätestens seit dem Hitzesommer letztes Jahr steht die globale Klimaveränderung wieder ganz oben auf der Agenda. Beim Kampf um den Hambi ging es um den schnellstmöglichen Ausstieg aus der deutschen Kohleverstromung, um den Ausstoß des Klimagases CO2 zu verringern. Die EU hat strengere CO2-Minderungspläne beschlossen und an etlichen Orten in Deutschland und anderen Ländern schwänzen viele Schüler unter dem Motto „Fridays for future“ die Schule, um für eine strengere Klimapolitik zu demonstrieren. Die Kohlekommission hat nun endlich ein hochgelobtes Ergebnis verkündet, mit dem allen viele Milliarden vom Staat versprochen wurden.
Also alles in bester Ordnung, so dass noch verhindert werden kann, dass die apokalyptischen Vorhersagen bei mehr als 1,5° Erwärmung dann doch noch abgewendet werden können? Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Was mich persönlich aber am meisten bei der ganzen Diskussion stört, sind die wissentlichen Halbwahrheiten der vielen hochbezahlten Experten.

Also: Wenn die CO2-Zunahme in der Athmosphäre wirklich das entscheidende Klimagas zur Verstärkung des Treibhauseffektes ist ( und nicht das Methan der auftauenden Tundra, die Kondenzschwaden der Flugzeuge, Lachgas etwa aus der Landwirtschaft u.a. Treibhausgase), dann darf man einen sehr wichtigen Faktor bei der CO2-Konzentration nicht einfach links liegen lassen. Bekanntlich atmen Menschen und Tiere das Kohlendioxid aus und Pflanzen benötigen es zum Wachstum. Die wichtigste, globale CO2-Reduktion findet durch die Bäume statt, hauptsächlich der großen Waldgebiete u.a. in Sibrien und Kanada, mehr noch in den tropischen Regenwäldern Amazoniens, Afrikas und hauptsächlich Borneos in Asien. Wird in den Wäldern von Kanada und Rußland bereits in gigantischen Ausmaßen abgeholzt wie noch nie in der kurzen Menschheitsgeschichte, so hat die Zerstörung der tropischen und subtropischen Regenwälder rund um den Globus wahnwitzige Ausmaße angenommen, und zwar nicht erst durch die Machtergreifung eines noch rücksichtsloseren Bolsenaro in Brasilien, womit die Zerstörung der „Lunge der Erde“ (Amazonien) noch zusätzlich an Fahrt gewinnen dürfte.
Ähnlich rücksichtslos bei der Waldvernichtung verhalten sich allerdings auch von den westl. Medien und Politikern weniger ungeliebte Regime, egal wo in den tropischen Ländern, ob nun für Holzexport von Urwaldriesen, Anbauflächen für Ölpalmen („Bio“sprit für Benzin), Soja, Viehzucht, für Bodenschätze wie u.a. seltene Erden
(Colthan, Kobalt usw.), für Infrastruktur- oder Staudammprojekte oder einfach nur, weil die enorm wachsende Bevölkerung in immer neue Regenwaldgebiete eindringt, um zu überleben.

Im folgenden nur 3 Aufrufe von „Rettet den Regenwald“ aus den letzten 2 Wochen, wovon hier in den gesamten Medien fast nichts zu finden war, ob nun Tansania, Mexiko oder Ost-Nigeria. Nur für diese 3 Großprojekte sollen bereits viele Millionen Bäume verschwinden!
Unabhängig von anderen Auswirkungen dieses Raubbaus auf Menschen, Tiere und Ökosysteme gehen dadurch dem Weltklima riesige Mengen an CO2-Reduktion verloren. Das ist bekannt, spielt aber anders als noch in den 90er Jahren bei den gut bezahlten Heerscharen von Klimaexperten und -propheten nur noch eine untergeordnete Rolle, obwohl zweifelsohne ein ganz zentrales Thema mit wirklich hochgradig akutem Handlungsbedarf!

Tansania baut Staudamm im Welterbe Selous

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Tansanias Präsident John Magufuli will in einem Dorado für Elefanten, Giraffen und Löwen 1.500 Quadratkilometer Wald und Savanne zur Abholzung freigeben. 2,6 Millionen Bäume sollen im UNESCO-Welterbe Selous für ein Staudammprojekt Platz machen. Die ökologischen Schäden wären nicht reparabel.

Umweltschützer fürchten die endgültige Zerstörung des Schutzgebietes, das bereits geschädigt ist. Die Elefantenpopulation ist eingebrochen. Die UNESCO hat Selous deshalb im Jahr 2014 auf die Liste der „bedrohten Welterbe“ gesetzt.

Jetzt hat Magufuli den Auftrag für den Staudammbau an ein ägyptisches Konsortium vergeben. Die Baumaschinen können jederzeit anrücken. Offenbar werden bereits Rodungen vorbereitet. Richtig losgehen soll es nach Firmenangaben im Sommer.

Doch für unser Welterbe ist es noch nicht zu spät, wir können es noch retten. Bitte fordern Sie Präsident Magufuli auf:

- Verhindern Sie das Fällen von 2,6 Millionen Bäumen.
- Legen Sie eine gründliche Umweltverträglichkeitsprüfung für das Staudammprojekt in Stiegler’s Gorge vor.
- Stellen Sie Selous mit einer gesunden Elefantenpopulation und seiner ursprünglichen Artenvielfalt wieder her.

ZUR PETITION  

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

dem Wald der Ekuri droht das Todesurteil. Die Indigenen schützen seit Generationen den Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten. Mit aller Kraft verhindern sie ein Straßenbauprojekt, das den Regenwald im Osten Nigerias zerschneiden würde.

Jetzt will der Gouverneur Fakten schaffen und setzt sich über Gesetze hinweg – die Bauarbeiten sind somit illegal. Doch die Bulldozer sind aufgefahren.

„Der Bau wäre das Todesurteil für unseren Wald! Wir werden unsere Mutter Erde verteidigen“, sagt der Umweltschützer Odigha Odigha. Nigeria hat bereits 96 Prozent seiner Wälder verloren. Nun sind auch die letzen Reste in Gefahr.

Die Ekuri fordern: Stoppt den Bulldozer-Angriff auf unseren Wald!

Bitte unterstützen Sie die Indigenen dabei, ihren Wald zu beschützen, und unterschreiben Sie unsere Petition.

ZUR PETITION  

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

ein Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten López Obrador bedroht die Regenwälder auf der Halkbinsel Yucatan. Eine neue Zugstrecke soll Touristen aus Cancún von der karibischen Küste zu den archäologischen Pyramidenstätten im Landesinneren bringen.

Die geplante 1.525 Kilometer lange Zugtrasse soll dazu quer durch einzigartige Regenwaldgebiete in fünf mexikanischen Bundesstaaten gebaut werden. Die Länge entspricht ungefähr der Distanz zwischen Hamburg und Rom!

Die Zugstrecke droht sensible Biosphärenreservate der Selva Maya zu durchschneiden, Heimat von Jaguar, Tapir und Brüllaffe.

Bitte erteilen Sie dem unsinnigen Tourismusprojekt im Urwald die Absage:

ZUR PETITION