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Mülheim braucht die 4. Gesamt-schule und Grundschulerweiterung

Der Bildungsentwicklungsplan aus 2011 ist völlig überholt, weil seit 5,6 Jahren die Geburten- und Schülerzahlen aufgrund massiver Zuwanderung rasant steigen, anders als vor 2011 noch prognostiziert. KiTas und Grundschulen leiden bereits deutlich, denn zusätzlich zu Raumproblemen sind sie mit immer neuen Herausforderungen von Inklusion und Integration betraut worden. Absehbar werden dieselben Probleme zusehends in die weiterführenden Schulen hineinwachsen, von dem seit Jahren bestehenden großen Mangel an Gesamtschulplätzen, was insbesondere bei den jährlich weit über 100 abgewiesenen Anmeldungen an der Gustav-Heinemann-GS deutlich wird, und der Rückkehr der Gymnasien zu G 9. Aus all den Gründen heraus muss dringend ein neuer Schulentwicklungsplan aufgestellt werden.

Zur Erinnerung:

  • Die MBI beantragten bereits im Rat am 10.3.2016 einen Grundsatzbeschluss zur Neuaufstellung des Schulbedarfsplans und zusätzlich damals die Aufnahme der Realschule Broich in das Dringlichkeitsprogramm. Der MBI-Antrag wurde aber von SPD, CDU und Grünen von der TO des Rates gestimmt! Mehr hier
  • Dann erneut: MBI-Antrag für den Rat der Stadt am 11.4. 2019, damals verschoben in den Bildungsausschuss am 27.05.19 zur Aufstellung eines den stark veränderten Voraussetzungen entsprechenden neuen Bildungs- und Schulentwicklungsplans für die Stadt Mülheim. Dieses Mal stimmten endlich alle dafür, doch erst einmal sollte ein Gutachten bestellt werden. Mehr hier 

MBI auf facebook:
https://www.facebook.com/MuelheimerBuergerinitiativen 

Der frisch gewählte CDU-OB-Kandidat bereits auf Irrwegen?

CDU-BuchholzDer CDU-OB-Kandidat Buchholz wird zu seiner Wahl am 4. Juni in der WAZ wie folgt zitiert: „Sollte das Gutachten zur Bildungsentwicklungsplanung, wie vermutet, den Bedarf von neuen Schulen ergeben, so Buchholz, könne er sich eine solche gut auf dem Areal der VHS in der MüGa vorstellen oder auf dem Tengelmann-Areal in Speldorf.“

Herr Buchholz ist der zuständige Dezernent für Bildung und Kultur. Deshalb erstaunt seine Aussage, denn sie ist bzgl. dem VHS-Areal weder sinnvoll, noch realistisch

  1. Die denkmalgeschützte VHS in der MüGa muss wieder als Volkshochschule genutzt werden! Dafür ist sie hervorragend geeignet und der Bürgerentscheid hat das auch mit deutlicher Mehrheit so bestimmt!
  2. Das VHS-Gebäude wäre für eine Regelschule wenig geeignet, weil angelegt außer für Kurse insbesondere für Kommunikation und kulturelle sowie auch politische Veranstaltungen, halt genau richtig für eine VHS mit ihren zentralen Aufgaben von Weiterbildung, Integration und Kultur.
  3. Wenn der Bildungsdezernent daran denkt, das Denkmal abzureißen und einen Neubau zu errichten, dann träumt er. Das wird schwer umzusetzen sein, selbst wenn es mehr Sinn ergäbe.
  4. Die VHS in der MüGa war ein wichtiges Element in dem Kulturensemble rund um den MüGa-Park mit Schloss, Stadthalle, Camera Obscura und Ringlokschuppen. Genau das muss sie auch wieder werden!

Unabhängig von der VHS-Problematik:

Seit Jahren fordern und beantragten die MBI eine neuen Bildungsentwicklungsplan, weil die Kinder- und Schülerzahlen seit ca. 2012/13 rasant ansteigen. Leider wurden unsere Anregungen immer wieder vertröstet und schließlich auf ein Gutachten verschoben, das dann nach den Wahlen vorgelegt wird.

Der Handlungsbedarf ist aber seit Jahren zunehmend akuter geworden.  Diese eklatanten Versäumnisse insbesondere des Vorgängers von Herrn Buchholz holen die Stadt jetzt ein.

Es ist deshalb überfällig, unverzüglich die Diskussion auch um potenzielle Schulstandorte ernsthaft anzugehen und weniger nebenbei mal für den Wahlkampf Luftnummern aus dem Hut zu ziehen!

Über einen möglichen Standort auf dem Tengelmanngelände muss man dringend mit den neuen Eigentümern sprechen, denn das Gelände wäre durchaus geeignet und sinnvoll! Aber es darf daneben auch kein weiteres Schulgelände mehr verkauft werden, wie einst beschlossen!

Das betrifft insbesondere das Schulgrundstück am Blötterweg (immer noch im Verkaufsprogramm des Immoservice trotz laufender Grundschule!) und das Gelände an der Meißelstraße, wofür bereits ein B-Plan zur Umwandlung in Wohnbaugelände aufgestellt wurde.