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10. Kirchturmsdenken der Ruhrgebietsstädte: Ruhrstadt statt Ruhrbania!

Seit dem U-Bahn-Tunnel unter der Ruhr sind die Pläne für die Ruhrbania-Ruhrpromenade der größte und teuerste Mülheimer Schildbürgerstreich unter Regie der SPD und OB Mühlenfeld und dem Beifall von CDU, FDP und GRÜNEN.

Für dieses „Leuchtturmprojekt“, soll nicht nur auch noch der Rest der wertvollen Baumbestände der Ruhranlagen zwischen Schlossbrücke und Eisenbahnbrücke geopfert werden, die Stadtbücherei, das Gesundheitshaus, das noch zu kaufende AOK-Gebäude und das halbe Rathaus abgerissen werden: Für  gehobene Eigentumswohnungen nebst Kneipen und leer stehenden Büros und einem unsinnigen „Wasserwanderrastplatz“ und die Fachhochschule, die besser und verkehrsgünstiger in der nördlichen Innenstadt gestanden hätte, soll das Ruhrufer bis an den Rand zugebaut werden.

Der Durchgangsverkehr soll mühsam über zwei Ruhrbrücken um die Innenstadt gelenkt werden und die bankrotte Stadt noch über 40 Mio. „Anschubfinanzierung“ leisten. Noch nicht abzusehen sind versteckte Kosten für Rathaus-Umzüge und Umbauten, weitere „Gutachten“ und Planungen. Angeblich sollen  „Investoren“ – die keiner kennt und nennen darf! – dafür 500 Mio. Euro in ein Projekt stecken, das angesichts ähnlich gearteter „Leuchtturmprojekte“ in Oberhausen, Duisburg und Essen weder die sinkende Kaufkraft nach Mülheim ziehen wird, noch die darbende Innenstadt retten wird, sondern umgekehrt ihr endgültig den Garaus machen könnte.

Die  Notwendigkeit der Abkehr vom Kirchturmsdenken wird heute von niemandem mehr ernsthaft bestritten. Auch der Begriff „Ruhrstadt“ ist in aller Munde. Aber konkret passiert nichts oder genau das Gegenteil. Jede Stadt will ihr Centro, Ruhrbania , Urbanum  und wie sie alle heißen, gerade noch bauen, natürlich zu Lasten der bestehenden Geschäfte in den jeweiligen Innenstädten ebenso wie der Nachbarstädte oder deren jeweiligem Ur/Ruhrbanium.

  • Strenge Prüfung aller öffentlichen Investitionen (insbes. Um – und Neubauten) in Bezug auf die in Nachbarstädten vorhandenen oder geplanten Kapazitäten.
  • Keine weiteren Genehmigungen für Einkaufszentren in RRZ – Manier und erst recht keine neuen Retorten-Zentren wie o. g. Ruhrbanium / Multicasa / Pasarea / CentrOs, Ufos, Dümptener Tore ….

11. Klima – Klimaschutz als oberste Priorität!