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Rückblick auf ein schlimmes 2017 weltweit und für Mülheim

2017: Weltweites Durcheinander wohin man schaut und Mülheim richtig im Abwärtsgang?

Abwaerts-GondeleiUnter welcher Überschrift wird das vergangene Jahr 2017 in die Annalen eingehen? Die Auswahl ist groß: Staatsversagen, Kontrollverzicht, Populismus, Dschihadismus, Autoritatismus? Oder doch Glyphosat, Jamaika-Aus oder KoKo statt GroKo? Vielleicht aber auch der höchst problematische Trend der organisierten Denk-Abwehr der politischen Elite in Deutschland: Das sog. Netzwerkdurchsetzungsgesetz, mit dem bei Androhung hoher Strafen die Internet-Dienste gezwungen werden, für den Staat Zensur auszuüben. Bei Facebook und Twitter wird mittlerweile nach undurchsichtigen Prinzipien, auf Verdacht und auf Antrag gelöscht, während etwa Judenhass sich auch in Deutschland ausbreitet und tummelt, als gäbe es ein Anrecht auf Antisemitismus. Während es an vielen Ecken der Welt lichterloh brennt, wird im beschaulichen Mülheim der Anschein hochgehalten, als sei die Welt vor Ort irgendwie in Ordnung und die Probleme lösbar, indem man einfach weiter macht wie gehabt, hofft, dass die WAZ-Medien das auch so verbreiten und versucht, nachdenkliche Stimmen wie die MBI zu ignorieren und wenn nicht möglich, zu marginalisieren oder zu verstümmeln.

Dabei war 2017 für Mülheim ein Jahr der Hiobsbotschaften

Die Tengelmann-Kaiser`s-Zentrale in Mülheim aufgelöst, Brenntag nun in Essen, Siemens droht bis zu 700 Arbeitsplätze zu streichen, der Rennverein Raffelberg hat Konkurs angemeldet usw. Kein Mülheimer mehr in der NRW-Regierung und das, wo entgegen aller Bundes- und Landestrends vor Ort Arbeitslosigkeit und Armut deutlich zunahmen… Da sich das bisher im Ruhrgebietsvergleich viel besser gestellte Mülheim nun auf Talfahrt befindet, wirken sich die kommunalen Fehlentwicklungen als Mischung zwischen Dilettantismus und Größenwahn umso gravierender aus. Dass Bonan ohne Fachkenntnisse zum ÖPNV-Chef der gemeinsamen Ruhrbahn mit Essen hochgehievt wurde bei Verdreifachung des Gehalts, war ein kapitaler Fehler. Dass mit Mendack dann auch noch ein weiterer Nicht-Fachmann Kämmerer-Nachfolger wurde, alles ohne Auswahlverfahren, ist genauso unverzeihlich. Dabei sind bereits einige Mülheimer Spitzenpositionen aufgrund der jahrelangen Filz-, Vettern- und Cousinenwirtschaft in 12 Jahren Mühlenfeld ausgesprochen unprofessionell besetzt. In 2017 zeigte sich das in fataler Weise vor allem bei den Leitungen von Immobilienservice (IS) und der Volkshochschule. Der IS hat sich weitgehend verselbständigt zu einem Amt mit immer neuen Fehlprognosen, Gutachterorgien und kaum mehr nachvollziehbarer Ineffizienz und  gehöriger Geldverschwendung. Nach Wennmannbad, Realschule Broich, diversen Turnhallen und anderen Gebäuden schadete der IS dem Gemeinwohl beträchtlich durch den 3. Anlauf, die inzwischen sogar denkmalgeschützte VHS vom attraktiven MüGa-Grundstück zu verbannen.

Die begonnene VHS-Zerstörung ist eine böse Geschichte mit schwerwiegenden Folgen:

Integration und Weiterbildung in Zeiten von Massenzuwanderung und Digitalisierung haben durch diesen Willkürakt schwerwiegende Rückschläge erlitten, ebenso die Glaubwürdigkeit von Verwaltung, Lokalpolitik und WAZ-Medien.

  • Der gesamte Rück- und Ausblick von 2017 auf 2018 aus MBI-Sicht: “2017: Weltweites Durcheinander wohin man schaut, und Mülheim richtig im Abwärtsgang?” als pdf-Datei (295 KB)