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21. Schule und Jugend

Die Mülheimer ZOOM-Gruppe aus dem Cafe Fox sendete zur Kommunalwahl 2009 Audio-Podcasts mit allen Parteien und Wählergruppen zu Fragen der Jugendpolitik, mehr hier. Der MBI-Beitrag von Spitzenkandidat L. Reinhard (25 Minuten) als mp3-Datei

Forderungen der MBI für den Bereich Schule und Jugend

  • Schulentwicklungsplanung darf nicht mehr mit parteitaktischen Schulformdiskussionen in Verlängerung der 70iger Jahre geführt werden! Dafür müssen endlich alle Beteiligten im Vorfeld einbezogen werden, anders als es zur Grundschulentwicklungsplanung in 2006 geschah.
  • PPP-Modelle zur Schulsanierung sind grundsätzlich abzulehnen, auch weil sie massiv in die Schulentwicklungsplanung eingreifen. Der Elternwille ist in jedem Fall zu berücksichtigen.
  • Für alle Grundschulen muss das Prinzip der kurzen Wege oberste Priorität bleiben, d.h. z.B. für Heißen die Standorte Filchnerstr. und Fünterweg beide zu erhalten. Die Grundschule Trooststraße sollte am jetzigen Standort saniert und umgebaut werden.
  • Ausbau der sog. „Zukunftsschule“ an der Bruchstraße nur, wenn die weiterführende Schule als Gesamtschule eingerichtet wird.
  • Kleinere Klassenstärken sind insbesondere bei Grund- und Hauptschulen (jeweils höchstens 20 Kinder) möglichst schnell umzusetzen.
  • Die Schulhöfe müssen Stück für Stück schülergerechter gestaltet werden mit Begrünung, Entsiegelung und geeigneten Spielgeräten, auf keinen Fall aber weitere Verkleinerung der Schulhöfe für andere Zwecke wie bei der Grundschule Zunftmeisterstraße, wo Schulhofteile zu Parkplätzen des Bürgeramtes wurden, oder GS Blötter Weg, wo der Ersatzsportplatz für die Hochfelder Straße den Schulhof verkleinern soll!
  • Ausbau der Früherkennungsmaßnahmen von körperlichen, geistigen und sozialen Defiziten sowie Hochbegabung bereits im Kindergarten und  systematische Umsetzung von Fördermaßnahmen entlang des MBI-Katalogs aus 2000:  gezielte Förderung bei Teillern-, motorischen und psychosozialen Störungen, ebenso für Hochbegabte beginnend bereits im Kindergarten und kontinuierlich fortgeführt; qualifizierte Berater und Diagnostiker sowie kleinere Gruppen und Klassen sind dafür Voraussetzung
  • GU – Unterricht (gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern) auch in weiterführenden Schulen, in unterschiedlichen Schulformen und über das gesamte Stadtgebiet verteilt
  • Stadtteilbezogene Zukunftswerkstätten mit Kindern bzw. Jugendlichen und Einbringung sowie Umsetzung der dort gesammelten Probleme, Kritikpunkte und Vorschläge in alle Gremien
  • Ausbau der öffentlichen „Infrastruktur“ für Kinder: Kindgerechteres Wohnumfeld auch durch Einbeziehung der Kinder in die Gestaltung von Grünflächen und Spielplätzen
  • Werbung von Spielplatzpatenschaften, die uneingeschränkt unterstützt werden und sich nicht nur darauf beschränken, Gelder einzusammeln.
  • Suche nach einem geeigneten Standort für Open-Air-Konzerte, z. B: auf dem Flughafengelände
  • Entwicklung von Spielplatzkonzepten, die der Bewegungsarmut und Naturferne entgegenwirken. Dies soll in Zusammenarbeit mit Kindern, Spielplatzpaten und örtlichen Initiativen entwickelt werden. Auch mehr – Generationen – Spielplätze sind dabei anzustreben.
  • Sicherung des Autonomen Jugend- und Kulturzentrums

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Zusammenfassung unserer Forderungen und Ausblick