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Lebt die Posse Baumkübel Schlossstrasse wieder auf?

MBI auf facebook:
https://www.facebook.com/MuelheimerBuergerinitiativen 

Der Mülheimer Kübel-Streit hat vor einem Jahrzehnt hohe Wellen geschlagen. Jetzt entflammt die Debatte um die Pflanzschalen auf der Schloßstraße neu. Die Marktgilde forderte die Entfernung, um mehr Platz für Stände zu erhalten. Dabei ist längst klar, dass die Bäume in den  teuren „Opferschalen“ von Frau Mühlenfeld seit Jahren kränkeln, u.a. weil die Kübel auf Dauer zu klein für das Wurzelwerk sind. Bereits 2017 hatten die MBI dies zum Thema gemacht und es wurde gesagt, man werde die Kübel nach und nach entfernen. Doch auch das wird teuer – laut Dezernent Vermeulen in der WAZ ca. 200.000 € – und bisher geschah nichts. Und so: WAZ 25.5.20: „Mülheim: Posse um Baumkübel auf Schloßstraße lebt wieder auf“

Zur Erinnerung Auszüge aus der MBI-Presseerklärung von Aug. 2017:

Ruhrbania-Folgen wie die bedauernswerten Kübelbäume,

nachzulesen hier

Gartendenkmal1Einer der Hauptkritikpunkte an dem angeblichen Strategieprojekt Ruhrbania von OB Mühlenfeld (SPD) und ihrer Planungs- und Umweltdezernentin Sander (Grüne), beschlossen 2003 ff. von SPD, CDU, FDP und Grünen einzig gegen die MBI-Stimmen, war die Zerstörung des Gartendenkmals der Ostruhranlagen zwischen ehemaligem Stadtbad und der Eisenbahnbrücke. Mit dem Prestigeprojekt wurde nicht nur das Gesicht der einstigen “sympathischen Stadt an der Ruhr” geopfert für häßliche Betonklötze, die Verkehrsführung wurde endgültig noch unübersichtlicher, wenn nicht sogar hundsmiserabel, und die städtischen Finanzen wurden durch gigantische Vorleistungen ins Bodenlose hineinmanövriert. ……….. Pünktlich vor den Kommunalwahlen 2009 versuchten Mühlenfeld&Co ihr ramponiertes Image aufzubessern durch das Aufstellen von sauteuren Kübelbäumen fast auf der gesamten, durch das Ruhrbania-Projekt (WAZ-Zitat: “Operation am Herzen der Stadt”) deutlich entleerten Schloßstr. als ehemaliger Top-Einkaufsmeile. Mehr u.a. in

  • Mülheim und seine Kübelbäume: Zwischen Dauer-Lachnummer, Trauerspiel und Geldverschwendung! hier

Doch die Bäume bzw. Sträucher krankten bereits deutlich nach wenigen Jahren wie auf den folgenden Fotos deutlich wird
Kuebelbaum1 Kuebelbaum3 Kuebel1

Deshalb:
MBI-Vorschlag für die Tagesordnung des Ausschusses für Umwelt und Energie am 26.9.2017

Betr.:  Zustand der Sträucher/Bäume in den
Kübeln (Pflanzschalen) auf der Schloßstraße

Vorschlag: Der Ausschuss für Umwelt und Energie diskutiert  den weiteren Umgang mit der Bepflanzung der Schloßstraße. ……………………
Begründung
Wie auf den beigefügten Fotos von Anfang August deutlich zu erkennen ist, befinden sich viele Sträucher/Bäume, aber auch die Bodendecker, in einem sehr schlechten Zustand, obwohl  sich z.B. die Felsenbirne (Amelanchier)  angeblich auch für die Bepflanzung von Kübeln eignet, recht anspruchslos ist und auch kurzzeitig sowohl Trockenheit als auch Staunässe verträgt. Dennoch wäre anhaltende Nässe möglicherweise eine Ursache des Problems. Doch es ist anzunehmen, dass unzureichende Belüftung sowie fehlende Ausdehnungsmöglichkeiten des Wurzelwerks Hauptursachen für das Absterben der Äste sind. Das Problem ist in der Vergangenheit schon einmal aufgetreten, zwei Sträucher mussten damals ersetzt werden.
Womöglich sind die Schloßstraßenkübel als Pflanzgefäße in ihrer engen, eingeschränkten Form grundsätzlich für das Wurzelwerk von Bäumen oder Großsträuchern ungeeignet, es sei denn, man ist gewillt, die Bäume innerhalb weniger Jahre zu ersetzen, wenn sie beginnen abzusterben. Da die Pflanzen in dieser Größe auch relativ teuer sind, kann es keine Lösung sein, nach ungünstigen Witterungsperioden oder auch grundsätzlich alle paar Jahre  nachpflanzen zu müssen.
Es sollte auch geklärt werden, ob die geschädigten Bäume, möglicherweise umgepflanzt werden  können, um sie zu erhalten.