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Coronakrise: Apokalypse oder Notstandsübung zur radikalen Umgestaltung der Wirtschaft?

15.3.20: Ein paar Überschriften aus sog. seriösen Zeitungen

FAZ: Präsident Macron: „Schlimmste Gesundheitskrise seit einem Jahrhundert“ hier
Welt: Corona-Krise„Unsere größte Sorge ist, dass es keine ausreichenden Beatmungsplätze gibt“(so der Landrat von Heinsberg, deutscher Corona-Promi)
Tagesspiegel: Pandemie-Szenario der Regierung „Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen“
WAZ, fast alle Lokalausgaben: „Alle städtischen Veranstaltungen abgesagt“

Also auf breiter Front: Apokalypse, weil Massensterben droht?

Doch:
WAZ: „NRW: Vierter Todesfall, über 1000 Corona-Infizierte“ hier, also selbst der „Corona-hotspot“ NRW ist auch nach Wochen noch meilenweit entfernt von Seuche oder Epidemie.

Dafür aber wird das fast gesamte soziale Leben drastisch heruntergefahren und die Menschen in Panik versetzt. Das könnte man noch als eine Art Machtdemonstration der von großen Vertrauensverlusten gebeutelten Eliten vieler Länder zumindest erklären und nachvollziehen, wenn nicht die allermassivste Folge der Corona-Hysterie bereits eingetreten wäre:

Der Börsencrash und der Ab- oder Einsturz wichtiger Teile der Weltwirtschaft.

750 Milliarden Euro. So hoch schätzt die Deka-Bank der Sparkassen den bisherigen weltweiten Schaden durch das Coronavirus. Dieser Schaden ist bedingt durch einen Angebotsschock, weil Firmen keine Exportmärkte mehr haben und Lieferketten leiden, sowie durch einen Nachfrageschock, weil Arbeitnehmer in Quarantäne nun mal keine prima Konsumenten sind. Die Globalisierung eines Virus namens „Rezession“ beschreiben wir in unserem großen Wochenend-Titelkomplex zum „Börsen Crash 2020“ und haben dabei eine Gewissheit: Sie ist unvermeidbar. (Handelsblatt 13.3.20)

War das wirklich „unvermeidbar“, also höhere Gewalt wie ein Vulkanausbruch, ein Tsunami oder ein Meteoriteneinschlag?

Diese befeuerte Rezession im quasi-Zeitraffer wird sehr viel Leid erzeugen und höchst wahrscheinlich bedeutend mehr Tote direkt oder indirekt nach sich ziehen als die Corona-Pandemie. Doch sie wird auch im großen Stil andere, z.T. auch neue Akteure und Profiteure nach oben spülen, während andere untergehen.

 „Nur wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt“, orakelte z.B. der Multimilliardär, Großinvestor und Oberspekulant Warren Buffett.

Für die Masse der Menschen auch in den höher entwickelten Ländern aber drohen schwerere Zeiten, selbst wenn sie demnächst wieder Soziale Kontakte haben dürfen. Auch Ex-Mutti Merkel hat sich bekanntlich am gestrigen Donnerstagabend zur Coronavirus-Pandemie geäußert. Die Kanzlerin rät Bürgern zum Verzicht auf Sozialkontakte.

La Coronata perpetua oder der fast globale Notstand

Die Welt im Notstand oder wie oder was oder warum?
Und Notstand setzt halt alles andere außer Kraft, quasi alternativlos?!

Weniger als ein leiser Windhauch waren die Bestrebungen von Greta&Co, den Klimanotstand auszurufen, um den vermeintlichen Weltuntergang gerade noch rechtzeitig zu verhindern, gegen das, was nach der Pandemieverkündung durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) nun an wirklichem Notstand praktiziert wird, ohne zumindest hierzulande formal eine Notstandsgesetzgebung in Kraft treten zu lassen.

Nach China, Südkorea hat auch Italien fast das gesamte soziale Leben untersagt und nahezu alles in die virtuellen sowie digitalen Bereiche des Internets verbannt oder/und gleichzeitig Millionen Menschen völlig isoliert. Nach und nach ziehen viele EU-Länder, die USA und Indien bereits nach und bringen immer größere Teile des vermeintlich unkontrollierbaren öffentlichen Lebens zum Stillstand. Andere Länder werden irgendwie folgen müssen.

Die Börsen und beträchtliche Teile der globalisierten Wirtschaft werden so erst einmal zum Ab- oder Einsturz gebracht.

Wie lange das ganze verordnet sein wird, ist ungewiss.

GeistervirusAllumfassend wird man auf allen nur denkbaren Kanälen zumindest in Deutschland zugeballert mit Corona. Da sich alle auf allen Ebenen und in allen Redaktionen im Notstand wähnen, wird man zugeschüttet mit neuesten Entscheidungen über Absagen, Schließungen, Verboten, Geisterspielen, Zusammenbrüchen und immer aufs Neue der Aufruf an die Bevölkerung, Solidarität zu zeigen (mit wem oder was auch immer) und vor allem ja nicht in Panik Klocoronapapierzu geraten. Doch das ist in einigen Teilen der Bevölkerung längst geschehen. Panikkäufe gibt es seit Tagen und wenn jemand wie Dieter Nuhr öffentlich die Gefahr als niedrig einstuft, wird er auf breiter Front niedergetwittert. Bestimmte Teile der Bevölkerung sind nach angeblich Hundertausenden Toten durch Dieselabgase, Metoo, Klimakatastrophe u.v.m. bereits derart eingespielt auf Hysterie, dass sie sich eher verhalten wie die Rinder bei einer Stampede in amerikanischen Prärien.

Manche Medien reden gar von Kampf um Leben oder Tod und selbst die altehrwürdige FAZ z.B. schreibt heute: „In der Corona-Krise ist nicht nur der Staat gefordert. Jeder Bürger kann und sollte dazu beitragen, dass dieser Erreger, der ganze Gesellschaften ins Koma prügelt, seinen Schrecken verliert.“

Als normaler Mensch im noch demokratischen Deutschland, in dem auch Meinungsfreiheit noch garantiert sein sollte, wird man durch die gesamten Notstandsmaßnahmen durch Corona nur noch kirre im Kopf.

Heute z.B. in der lokalen WAZ: „Fünf Corona-Verdachtsfälle in Mülheim sind bestätigt. Derzeit gibt es zehn Verdachtsfälle. Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne.“ Mülheim hat 172.000 Einwohner und ganz nach Epidemie hört sich das noch nicht an, zumal auch bereits u.a. ganze Schulklassen durchgetestet wurden, zum Glück ohne Befund..
Dabei sind auch im verschlafenen Mülheim schon viele Veranstaltungen abgesagt worden, wurde sogar auch die Essensausgabe für täglich 500 Bedürftige an der Mülheimer Tafel bis mindestens Ostern gestoppt. Regt niemand auf, ist ja Notstand.

Viele Medien rufen nach autoritären Entscheidungen auch im föderalen Deutschland wegen der angeblich so riesigen Gesundheitsgefahr uswusf.

Was um Himmels Willen geht wirklich ab, dass man/frau dafür sogar einen Kollaps der Wirtschaft in Kauf nimmt?

Doch keine Sorge: Es gibt immer selbst beim allerschlimmsten Krieg neben vielen Opfern auch Kriegsgewinnler. Das wird sicherlich auch im Verlauf der großen Coronakrise so sein, selbst wenn man das jetzt noch nicht klar erkennen kann.