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Befinden sich Bochum und die Bogestra auf einem anderen Planeten als Mülheim/Ruhr?

Neben dem unwürdigen VHS-Debakel und der Grundsteuererhöhungsorgie legte Kämmerer Mendack im Mai einen weiteren Versuch der Zerstörung städtischen Allgemeinwohls vor, einen völlig indiskutablen ÖPNV-Kahlschlag mit Namen „Netz 23“, der zudem den Schuldenberg um viele weitere Millionen erhöhen würde. In Zeiten von Dieselfahrverboten und Klimaänderung kann man zudem nur feststellen: Dümmer geht nimmer! Das beschämend erbärmliche ÖPNV-„Konzept“ musste folgerichtig im Papierkorb versenkt werden, noch bevor es beraten oder entschieden hätte werden können. Wie das in dem Riesenchaos auch mit dem Mülheimer ÖPNV weitergehen soll, weiß z.Zt. niemand.

VHS-Großplakat-kleinÄhnlich sieht die Lage beim Versuch der VHS-Zerstörung in Mülheim aus und das, wo in Zeiten von verstärkter Zuwanderung, Digitalisierung vieler Arbeitsbereiche und vielen Millionen funktionaler Analfabeten, zuletzt noch einmal deutlich vergrößert durch viele Zuwanderer/innen, insbesondere Volkshochschulen einen enormen Bedeutungszuwachs erleben und noch viel mehr erleben werden. Das hat selbst die wenig VHS-freundliche CDU/FDP-Landesregierung erkannt und angekündigt, die Zuschüsse für Volkshochschulen deutlich zu erhöhen. Unabhängig davon ist bereits deutlich, dass auch das VHS-Abenteuer für die Stadt Mülheim finanziell in einem weiteren Fiasko enden würde, wenn der Bürgerentscheid am 6. Oktober dies als Notbremse nicht verhindern wird können.

VHS-GluecksprogrammSchaut man sich die Angebote und Veranstaltungen etwa der Volkshochschulen in Duisburg oder Oberhausen an, muss man sich als Mülheimer inzwischen regelrecht schämen, wie bei uns seit der überfallartigen VHS-Stilllegung vor 2 Jahren bzgl. Fort- und Weiterbildung, Integration, Demokratiestärkung usw. ein dramatischer Rückschritt stattgefunden hat.

Beim ÖPNV zeigt z.B. Bochum, dass es selbst im krisengebeutelten Ruhrgebiet auch anders geht, ohne derartige perspektiv- und  fantasielose Selbstmordpolitik wie in Mülheim, die irgendwie aus der Zeit gefallen scheint. (Vielleicht wähnt man/frau sich im Mülheimer Rathaus auch irgendwie immer noch auf einem anderen Stern als der Rest des Ruhrgebiets, auf das man recht lange ziemlich arrogant herabschaute)

Die MBI werden jedenfalls weiterhin alPlakatOEPNV-LTWle Anstrengungen unterstützen, die auch in Mülheim in eine ähnliche Richtung gehen wie bei der Bogestra, unabhängig davon, dass bereits mittelfristig nur die Fusion und Verschmelzung der Einzelverkehrsbetriebe des Ruhrgebietes eine notwendige Attraktivierung bei gleichzeitiger Senkung der Kosten im ÖPNV ermöglichen wird können.

Bogestra steht vor der größten Netzumstellung
seit 40 Jahren

WAZ Bochum, 6.9.19 hier

So sieht es aus: Neue Linie, neue Haltestellen, farbige Linienführung und vieles mehr. Die Bogestra weitet mit dem „Netz 2020“ ihr Angebot aus.  Die Bogestra weitet ihr Angebot aus. Das „Netz 2020“ wird am 15. Dezember eingeführt: mit mehr Fahrzeugen, mehr Haltestellen und mehr Fahrern. Kürzere Taktzeiten, mehr Direktverbindungen, zusätzliche Haltestellen und eine bessere Orientierung für die Fahrgäste durch ein Farbleitsystem für den Schienenverkehr. Das sind die Eckpunkte für das „Netz 2020“ der Bogestra. Mit der „größten Fahrplanumstellung seit gut 40 Jahren“, so Bogestra-Vorstand Jörg Filter, will das Verkehrsunternehmen vom 15. Dezember an, dem Tag der Umstellung, ein neues Kapitel im öffentlichen Nahverkehr aufschlagen. ………….

Zum Vergleich:
Das von Kämmerer Mendack Ende Mai 2019 vorgelegte Mülheimer „Netz 23“ als Kahlschlag im Mülheimer Nahverkehr war ein Schlag ins Gesicht nahezu aller heutigen und zukünftigen ÖPNV-Nutzer sowie der Ruhrbahn-Beschäftigten und ein Affront gegen alle Nachbarstädte inkl. Düsseldorf durch unfassbar eigenmächtige Kirchturmspläne der Mülheimer Bankrotteure. Die Umsetzung von „Netz 23“ würde ferner zu einem weiteren Desaster für die bereits ausgeplünderte Stadtkasse führen, denn enorme Rückzahlungen an das Land und den VRR wären unumgänglich, die für den Fall bereits großspurig angedrohte Klage gegen das Land wäre an Unverfrorenheit und Aussichtslosigkeit nicht zu überbieten.
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