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Ausblick auf 2021: Mülheims Zukunft noch im dicken Nebel?

Endlich? Endlich!  2020 ist vorbei!

Was kommt nach dem verlorenen Jahr der Pandemie?

Corona-knockdownDas böse Erwachen oder die Rückkehr zur Normalität? Oder ist das die falsche Fragestellung:  Zutreffender ist eher diese Frage:  Für wen und was kommt das eine und für wen das andere, müsste es heißen! Für nicht wenige wird gelten: Schlimmer geht immer! Für andere aber erwiesen sich die Zumutungen aus 2020 als eine wahre Goldgrube!
Nur ein schwindelerregendes Beispiel: Kurz vor dem verstümmelten Weihnachtsfest verkündete die geschiedene Frau des Amazon-Chefs, dass sie persönlich schlappe 3,4 Milliarden (!) US-$ spenden werde für die Millionen Verarmten in den USA, quasi aus der Portokasse. Das hilft den Armen, damit auch sie sich endlich warme Kleidung von Amazon bringen lassen können oder zum Valentinstag ein üppiges Essen von Lieferando&Co! Die online-Dienste werden die neue Bleibe der vielen Entlassenen in den USA unter der Brücke oder im Auto sicherlich finden!

  • Mehr in MBI-Faltblatt 1/21: “Ausblick auf 2021: Mülheims Zukunft noch im dicken Nebel?” als pdf-Datei (289 KB)

WAZ, 1.1.21: „MÜLHEIM  Trotz Corona und Mülheims Schuldenberg: Es gilt, optimistisch ins neue Jahr zu blicken. Das Mülheimer Jahr 2021 wird doch sicher dem Bürgerwillen folgen: Was aus der VHS wird, wie der neue OB  punktet, lesen Sie (Anm.: auszugsweise) in der satirischen Jahresvorschau. In voller Länge nachzulesen hier

„Mülheim: Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Jahresvorschau“

Januar. Tata! Der Koalitionsvertrag ist da. CDU und Grüne lassen weißen Rauch aus ihren Parteizentralen aufsteigen. Meilensteine aus dem Koalitionspapier: 1. Zehn neue Windräder für Mülheim, aber nur auf Flächen in Dümpten und Styrum. 2. Flughafen-Betrieb über 2034 hinaus, aber nur mit Papierfliegern, die die Frischluftversorgung des Rumbachtals nicht durchschneiden. 3. Zehn neue Baugebiete für Gutbetuchte, die Einkommensteuereinnahmen versprechen……..

März. Widerwillig stapft Kämmerer Frank Mendack aus dem Rathaus und über die Schloßbrücke zum VHS-Gebäude in der Müga. Heute ist Besichtigungstermin mit dem Architekten Dietmar Teich, einem von ihm hinzugezogenen Gutachter und OB Buchholz. Mendack, auch Herr der städtischen Immobilien, hatte im Vorfeld noch versucht, sich mit einer Notlüge, der Schlüssel für die VHS sei ihm abhanden gekommen, zu winden. Alles erfolglos. Als das Quartett das Denkmal betreten will, ist das Staunen groß: Die VHS ist verbarrikadiert und besetzt, und das offenbar schon länger. Die Kommunalwahlstrategen der Satirepartei „Die Partei“ haben tatsächlich hier ihre Parteizentrale eingerichtet. Hier herrscht nun der „OB der Herzen“: Rocker Andy Brings. Die Besichtigung? Auf unbestimmte Zeit verschoben.

April. Dritter Lockdown nach kurzem Aufatmen bei der gemeinsamen Eiersuche am Ostersonntag in der Müga. Aus der Not heraus legt OB Marc Buchholz früher als geplant seine Digitalisierungsstrategie für das Rathaus vor. Erste Maßnahme: Fortan keine Präsenz-Ratssitzungen mehr, sie werden mittels Künstlicher Intelligenz virtuell ersetzt. Dafür hatten die Ratsmitglieder im Vorfeld Tonaufnahmen gefertigt mit ihren Positionierungen zu wichtigen Themen der Stadtentwicklung. „Ich will denn mal sagen…“, beginnt die erste virtuelle Sitzung mit den Worten des OB, da fällt ihm direkt ein Zwischenruf der Künstlichen Intelligenz von MBI-Urgestein Lothar Reinhard ins Wort: „Wir haben schon immer auf die Probleme hingewiesen, die sich mit Ruhrbania auftun. Auch bei der VHS…“ Es gibt Beratungsbedarf. Die Sitzung wird vorzeitig abgebrochen.

Juni. Die SWT VerwaltungsGmbH, Eigentümerin des Hauptpost-Areals zwischen Forum und Hauptbahnhof, präsentiert ihre Baupläne. Es soll über das Areal eine riesige Glaskuppel gesetzt werden, als Antwort auf den Klimawandel. Im Innern sind Tausende Beatmungsgeräte für Innenstadt-Bewohner installiert, damit diese sich dort im Falle einer weiteren Bebauung im Rumbachtal und am Flughafen „gegen eine geringe Gebühr“, wie der Investor verspricht, Frischluft ziehen können.

Juli. Der Bundestagswahlkampf startet mit einem Eklat und gegenseitigen Schuldzuweisungen der Parteien. Überall in der Stadt sind Plakate von Kandidaten abgehängt. Ein Unbekannter hat die gesammelten Photoshop-Retuschen über die gesamte Stadt verstreut neben Altpapiercontainern deponiert. Der Staatsschutz ermittelt, RTL Explosiv ist in der Stadt. Schließlich beweisen die neuen Mülldetektive ihren Spürsinn. Die Spuren führen nach Saarn. Dort wird denn auch ein ehemaliger OB- und aktueller Bundestagskandidat auf frischer Tat ertappt. Er streitet die Taten, zu denen er mit Lastenrad aufgebrochen war, nicht mal ab.

November. Nur nebenbei bemerkt: Wegen der letzten Corona-Massenimpfungen ist die Bundestagswahl um zwei Monate verschoben worden. Am Wahlabend kommt es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat im „Wahlkreis Mülheim-Essen I“. Lange hatte SPD-Kandidat Sebastian Fiedler mit seiner Trumpfkarte „Sicherheit“ wie der sichere Sieger ausgesehen, doch auf den letzten Metern stiehlt  ihm ein populärer Mülheimer die Show: Horst Bilo …………..Corona for one