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Grüne auf direktem Weg ins Bundeskanzleramt? Teil 1: Droht „The great Reset“?

Während sich die CDU/CSU selbst zerfleischte an der Kandidaten-nominierung, rutschte Annalena Baerbock reibungslos in die grüne Pole-Position. Mittlerweile ist es nicht auszuschließen, dass sie es sogar bis ins Kanzleramt schafft. Höchste Zeit zu überlegen, was mit einer Regierung der Grünen auf Deutschland zukommen könnte.

Vorab: Info zur Kanzlerkandidatin Baerbock (Grüne)

Annalena hat Kontakte …. «Young Global Leaders»

2005 rief das Forum die Community der Young Global Leaders (YGL) ins Leben. Diese hat die Organisationsform einer Schweizer Stiftung und wird von einem 14-köpfigen Stiftungsrat geleitet. Sie ist aus der Gemeinschaft der Global Leaders of Tomorrow hervorgegangen, die von 1993 bis 2003 bestand.

Die Mitglieder von YGL sind junge Führungskräfte, die verschiedensten Sparten und Disziplinen angehören und aus allen Teilen der Welt stammen. Sie werden für sechs Jahre berufen und dürfen zum Zeitpunkt der Berufung das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.[305]

Nach dem Ablauf ihrer Zugehörigkeit zu den YGL können Mitglieder der YGL Alumni Community beitreten. Die Mitglieder unterhalten die 2030 Initiative, die einen Aktionsplan zur Verwirklichung der Vision einer idealen Welt im Jahr 2030 zum Ziel hat.

Jährlich werden neue Mitglieder berufen. Im Jahr 2014 zählten die Young Global Leaders mehr als 900 Mitglieder. Prominente Young Global Leaders in Deutschland sind die Mitglieder des Deutschen Bundestages, Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn, sowie Bundesvorsitzende der Grünen Annalena Baerbock. Der Staatspräsident von Frankreich, Emmanuel Macron, der amtierende Premierminister von Belgien, Alexander De Croo, die ehemalige Umweltministerin von Dänemark, Ida Auken und Ska Keller, Vorsitzende der Fraktion Die Grünen/EFA und MEP, haben ebenfalls das Young Global Leaders Programm absolviert.

Neuerdings zählt hierzu auch die
Agenda des Großen Umbruchs (Great Reset).

Neu ist der Konflikt zwischen alten und neuen Kapitalfraktionen nicht. In dieser Auseinandersetzung steht es derzeit so gut für die Grünen und ihre Anhänger, dass die Partei erstmals eine eigene Kanzlerkandidatin aufgestellt hat. Der Chefredakteur von Welt/N24 und Vertreter eines deutschen Liberalismus warnte nach Baerbocks Nominierung: Die Grünen seien »anständig, erwachsen – aber gefährlich wie noch nie«. Die Kampagne der Partei wirke »modern und elegant«, so Poschardt. »Doch hinter der Inszenierung lauern Intoleranz und Umverteilungsphan­tasien.« Die Chefökonomin der Welt, Dorothea Siems, legte nach: »Baerbocks Migrationspolitik gefährdet unseren Sozialstaat.« Denn »Bildungsferne aus vielen Regionen« könnten, wenn die Pläne der Grünen verwirklicht würden, »als Arbeitsmigranten kommen«, um staatliche Leistungen zu beziehen, womit »der Kollaps des Sozialsystems nur eine Frage der Zeit« wäre. Mehr auch in NZZ vom 6.5.21: „Die Grünen und ihre „Willkommenskultur“ als Sprengsatz für Gesellschaft und Sozialkassen“

Längst sind auch die Vorstellungen neubürgerlicher Lebensführung so verbreitet, dass kaum eine Werbeabteilung sie mehr ignorieren kann. Die Zielgruppe mit dem lifestyle of health and sustai­nability, wie es im Jargon von Soziologen und Marketing-Strategen heißt, legt keinen Wert auf die Statussymbole des alten Bürgertums, sondern auf »verantwortungsvollen Konsum«.

Auch führende Funktionäre des Kapitals können sich mit Baerbock anfreunden. Auf die Frage »Wen würden Sie bei einer Direktwahl zur Kanzlerin oder zum Kanzler wählen?«, welche die Wirtschaftswoche stellte, antworteten etwa 100 Führungskräfte aus Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst eindeutig: 26 Prozent der Befragten sprachen sich für Baerbock aus, 16 Prozent für Christian Lindner (FDP), 14 Prozent für Armin Laschet (CDU), zehn Prozent für Olaf Scholz (SPD). Das Manager-Magazin urteilte Ende April: »Die wirtschaftspolitische Garde der Ökopartei ist längst aufgestellt und hervorragend vernetzt. Bereit für einen radikalen Umbau der Industrie.« Unternehmer und Manager können laur dem Magazin den Klimawandel nicht mehr ignorieren, dessen Auswirkungen würden bisherige Geschäftsmodelle, Handelswege und Absatzmärkte bedrohen, oder schlicht: den Profit. Vertreter kapitaler Interessen goutieren daher die grüne Vorstellung von einer »sozial-ökologischen Marktwirtschaft«. Schließlich gilt auch in einem Kapitalismus mit grünem Daumen weiterhin das von Karl Marx einst formulierte Gesetz der Verwandlung von Geld in mehr Geld, na denn.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Ambulanzrad.jpg

Und für den großen Rest der „eingeborenen“ Bevölkerung Deutschlands, auch abfällig „Biodeutsche“ genannt? Was würde oder wird eine grüne Kanzlerschaft für sie bedeuten?

Mehr dazu demnächst.