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Stadt(fehl)entwicklung in Mülheim: Beispiel Rathausmarkt

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Einst war der Mülheimer Rathausplatz ein belebter Ort mit vielen verschieden Aktivitäten im Laufe des Jahres, vorneweg der beliebte und gut frequentierte Wochenmarkt an mehreren Tagen, siehe Bild rechts.

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Heute ist der Platz trotz sündhaft teurer neuen Pflasterung meist menschenleer, siehe Bild links

Was war passiert?

Mit dem angeblichen Stadtentwicklungsprojekt Ruhrbania ab 2003 sollte die gesamte Innenstadt zwischen Schloss- und Nordbrücke umgekrempelt werden. Ein neues Stadtquartier entstand dann aber 2007, wofür das einstige Stadtbad zu Luxuswohnungen umgebaut wurde, während  Rathausneubau, Bücherei, Stadtbadanbau abgerissen wurden, das Gartendenkmal der Ostruhranlagen und die Hauptverkehrsstr. Ruhrstr. verschwinden mussten und überbaut wurden. Der Abriss auch noch von Gesundheitshaus, ex-Arbeitsamt und AOK zwischen Eisenbahn- und Nordbrücke (Baufelder 3+4) gelang zum Glück bisher nicht, soll aber nun uter Schwarz-Grün zusammen mit Teilen der ex-FWH-Hütte erneut versucht werden. Die gesamte Verkehrsführung wurde folgerichtig umgekrempelt (u.a. der Abriss der overflies am Ende der Nordbrücke), so dass sie noch unübersichtlicher wurde als bereits davor. Auch dabei misslang bisher zum Glück der ebenfalls beschlossene Abriss der Hochbrücke Tourainer Ring.

Für all das hat die Stadt gigantische Vorleistungen erbracht, die das einst wohlhabende Mülheim in den hoffnungslosen finanziellen Ruin befördert hat. Gleichzeitig wurde aus der einstigen „sympathischen Stadt an der Ruhr“ eine Großstadt mit einer eher tristen Innenstadt. Ruhrbania als „Operation am Herzen der Stadt“ (Zitat WAZ) hat genau genommen also zu diversen Lähmungserscheinungen geführt.

Ein Beispiel ist der Rathausmarkt, der mit Ruhrbania ins Abseits befördert wurde, so dass auch der auf die weniger geeignete Schloßstr. verdrängte Wochenmarkt dort nicht mehr hin möchte. Natürlich gab es im letzten Jahrzehnt wiederholt Überlegungen, den Platz wiederzubeleben, doch alle scheiterten an den von der Stadtplanung unter Mühlenfeld (SPD) und Sander (Grüne) mit Brachialgewalt geschaffenen Realitäten.

Das „Wohnzimmer von Mülheim“ sollte der Rathausmarkt wieder werden, so die Pläne aus dem Jahr 2013. Die Realität ist an Tristesse kaum zu überbieten. Eine Schande dabei der einstige Kiosk, der seit über 10 Jahren vor sich hin gammelt.

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Zum Abriss kam es nie, weil der Stadt das Geld für das wegen integrierter Technik für die Tiefgarage aufwändige Unterfangen fehlte. Mit den veränderten Mehrheitsverhältnissen nun wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Der Abriss wird zunächst nicht weiterverfolgt, auf Antrag von CDU und Grünen soll die Verwaltung neue Interessenten für eine Vermietung des Kiosks suchen. Und sollte sie einen finden, soll sie der Politik gleich auch aufzeigen, wie der Kiosk wieder in Schuss gebracht werden kann.

WAZ: Mülheims Rathausmarkt: Kiosk soll doch wiederbelebt werden“

Na denn, kann man nur viel Glück wünschen!!!!

Wie sagt der Volksmund: Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort, große später. Das ist das Hauptproblem mit dem tot gemachten Rathausmarkt, gell.