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Wiechering&das Totenhemd: Entgleisung, die nächste

„Der Rademacher glaubt, dass auch das letzte Hemd eine Tasche hat“ Zitat von Dieter Wiechering (SPD) in der WAZ vom 8. März zum Streit mit den Markthändlern. Was will der SPD-Fraktionsvorsitzende mit seinem Zitat wem eigentlich sagen? Meint er eventuell, dass Herr Rademacher nicht wüsste, dass Totenhemden („das letzte Hemd“) keine Taschen haben? Sicher nicht, daher die Frage, was der Spruch vom Totenhemd mit dem Wochenmarkt zu tun hat.

Vorab: Herr (nicht „der“) Rademacher verkauft Fisch auf dem Mülheimer Wochenmarkt auf der Schlossstr., bisher 3x die Woche.

Wer oder was hat denn nun nach Dieter Wiecherings (D.W.) Verständnis symbolisch das Totenhemd an? Herr Rademacher? Der Wochenmarkt?  Die Innenstadt? Oder wer oder was?

  • Wenn D.W. Herrn Rademacher persönlich meint, dann wäre das eine erneute schlimme Entgleisung des D.W.
  • Meint D.W. aber den Wochenmarkt, dann entspricht das zwar dem SPD-Willen, doch dann will D.W. suggerieren, Herr Rademacher wolle noch aus dem todgeweihten Markt Geld machen. Das wäre eine ziemlich bösartige Anschuldigung.
  • Meint D.W. aber eher die Innenstadt als todgeweiht, dann muss er als einer der Hauptverantwortlichen für genau die Misere es ja wissen. Dann aber will D.W. mit seinem dümmlichen Spruch von der eigenen Verantwortung ablenken, indem er andeutet, Herr Rademacher bzw. der Markt wollten sich an der schwer kranken Innenstadt bereichern, quasi wie Leichenfledderer. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn der Markt brachte ein wenig Leben in die krisengeschüttelte Innenstadt zurück.

Im Übrigen: Da „das letzte Hemd“ bekanntlich nie Taschen hat, kann auch niemand sich darin vergreifen, ob er es glaubt oder nicht. Wenn nun die Markthändler bzw. Herr Rademacher laut D.W. anscheinend Taschen in der „toten“ Innenstadt suchen, so kann D.W. mit „das letzte Hemd“ eigentlich nur die albernen Kübelbäume auf der Schlossstr. meinen, die ja wirklich für diese ex-1a-Lage wie ein allerletztes Hemd wirken. Und da Kübel bekanntlich grundsätzlich immer taschenlos sind, können die Markthändler logischerweise auch nicht in irgendwelche Kübeltaschen greifen.

Kurzum: Wieder einmal gilt für den SPD-Fraktionsvorsitzenden in seiner ganzen Selbstgefälligkeit:

Schweigen wäre Gold gewesen, das abfällige, öffentliche Gerede über andere Menschen aber ist billigstes Blech, das außer zur Klimavergiftung zu nichts taugt!

Mülheim, 10.3.2010     L. Reinhard, MBI-Fraktionssprecher

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Mehr zu peinlichen Geschichte mit Kübelbäumen und Wochenmarkt auf der Schlossstraße
Mehr zu D.W.s “Meisterstück”, der Yassine-Saga als pdf-Datei (55 KB)
Nov. 10: “Der Mülheimer Marktverband und die Firma Erdin – Die Firma Erdin und der Marktverband – DIE UNENDLICHE GESCHICHTE –” Stellungnahme des Marktverbandes zu den unfairen Behauptungen und Vorwürfen in den Medien, als pdf-Datei (36 KB). Dazu auch:
Wochenmarkt fff.: MH peinlich! hier