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Ohne Wenn und Aber: ÖPNV-Gesellschaften im Ruhrgebiet fusionieren!

Seit vielenOEPV-Verbesserung Jahren fordern die MBI die Verschmelzung der Verkehrsgesellschaften des Ruhrgebietes, um überhaupt die Voraussetzungen zu schaffen für einen zukunftssicheren, attraktiveren ÖPNV auch in der Metropole Ruhr mit ihren 5 Millionen Menschen.

Die VIA als halbherziger Versuch in diese Richtung ist gescheitert. Nun soll mit Essen, Oberhausen und ggfs. der Bogestra neu verhandelt werden.

Das teure Deloitte-Gutachten der OB`s der VIA-Städte besagt recht deutlich, dass eine gemeinsame Zukunft nur sinnvoll ist mit einem einzigen, externen Geschäftsführer, nicht wie bisher, als die Kirchturms-Geschäftsführer von DVG, MVG und EVAG ein Triumvirat der VIA-Geschäftsführung bildeten.

Für diese Erkenntnis braucht man eigentlich keinen Gutachter, das liegt auf der Hand. Doch egal.

Nun wird also der Vertrag mit MVG-Chef Wandelenus nicht verlängert und er scheidet zum März aus. Die Mitglieder des Rates oder/und des Mobilitätsausschusses erfuhren das nur aus der WAZ, doch was soll`s, Transparenz ist in Mülheim leider zu oft ein Fremdwort oder in neudeutsch „die Fraktionschefs von SPD und CDU, Dieter Wiechering und Wolfgang Michels, tragen eine Strategieentscheidung der Verwaltungsspitze mit…“ (Zitat aus WAZ vom 15.7.16:Stadt will Vertrag mit MVG-Chef nicht verlängern“, nachzulesen hier). Frage: Wozu werden Rat und Ausschuss, aber auch die 3 BV`s dann noch benötigt? Zum nachträglichen Abnicken?

Nur wurde gleichzeitig in der WAZ behauptet, „die Politik“ wolle nun schnellstmöglich einen Wandelenus-Nachfolger suchen, und in Personalunion wieder MVG- und VIA-Geschäftsführer.

Mal unabhängig, dass „die Politik“ großenteils noch nichts weiß, außer, was in die WAZ lanciert wurde und dass die beiden o.g. in dieser wichtigen Frage nicht wirklich im Hinterzimmer mit der Stadtspitze weiter klüngeln sollten,

lehnen die MBI es entschieden ab, dass mit der schnellen Suche nach einem neuen MVG-Chef in Doppelfunktion Pflöcke eingeschlagen würden, die die überfällige Fusionierung von Einzelgesellschaften erschweren würde.

Klärt doch erst einmal schnell und ernsthafter als bisher, wo der Zug hingeht, lasst dann die demokratischen Gremien entscheiden und danach erst kann über nachgelagerte Fragen wie Geschäftsführer nachgedacht werden.

So aber, mit „strategischen Entscheidungen“ im kleinen Kreis und Personalentscheidungen ebenso vorab, wird das Pferd erneut von hinten aufgezäunt und aus der dringend notwendigen Fusion wird wieder nichts.

Das aber können wir uns im Ruhrgebiet nicht noch einmal leisten!

MBI » VIA-Ende unausweichlich? Und danach weiter Kirchturms-ÖPNV? »

Mehr u.a. in

  • Juni 16: Drohende VIA-Auflösung und ungewisse Zukunft von MVG und ÖPNV in Mülheim hier
  • Mai 16: ÖPNV-Zukunft in Mülheim als perspektivlose Gutachteritis? hier
  • Nov. 15: ÖPNV-Chaos als Beschäftigungstherapie von verselbständigten Kirchturms-Verwaltungen? hier
  • Mai 15: VIA – OB`s bestellen externe Berater, um endlich an einem Strick zu ziehen! Wie bitte? hier

Mehr zum Thema Flughafenast-DieStoryfindet man auch in einem 45-minutiger Fernsehbericht des WDR vom 15.9.14: „DieStory – Endstation – Kollaps im Nahverkehr“ hier und auf youtube hier