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MBI-Fragen zum Wirtschafts-flächenkonzept von M&B

MBI auf facebook:
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  Das typische Kirchturms-Konzept von M&B

Die letztjährigen Pläne von Herrn Dönnebrink als Chef der halbstädtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft M&B (die aber zu 100% von der Stadt finanziert wird) wollten einen großen Wurf bei der Ausweisung zusätzlicher, großer Gewerbeflächen auf Mülheimer Stadtgebiet. Im Wesentlichen holten sie alle in der Vergangenheit bereits gescheiterten Pläne wieder aus der Kiste, so das Winkhauser Tal, Flächen am Auberg, in Selbeck, auf dem Flughafengelände und dann auch noch das Fulerumer Feld mit einer Gesamtfläche von über 200 ha. Es ist kein Zufall, dass alle Flächen bis auf den Auberg an den Stadtgrenzen liegen, womit die zumeist nahtlos angrenzenden Nachbarstädte betroffen wären, aber nur wenig Einflussmöglichkeiten hätten. Die zu Jahresbeginn heftig kritisierten Pläne für zusätzliche Ausweisung von Gewerbeflächen von M&B im großen Stil schienen zumindest vor Corona aus der Zeit gefallen. Fast alle Dönnebrink-Pläne basieren auf der bevorzugteren Lage für LKW- und PKW-Anbindung. Inwieweit das in Zeiten von Klimaneutralität, Verkehrswende usw. noch zukunftsgerichtet sein kann, ist ungewiss.

Fazit zu Jahresbeginn:
Die Gewerbeflächenwünsche von Kämmerer und M&B-Chef sind typisches Kirchturmdenken im Ruhrgebiet mit viel Zerstörungspotenzial und wenig Zukunftspotenzial!

Was aus den Plänen von M&B in der nach Corona zu befürchtenden schweren Rezession wird, ist z.Zt. nicht einschätzbar, doch ist es wichtig, die öffentliche Diskussion wieder verstärkt aufzunehmen. Deshalb haben die MBI folgende Fragen für den kommenden Wirtschaftsausschuss eingereicht und dabei auch erneut auf die zahlreichen alternativen Möglichkeiten durch Um- bzw. Wiedernutzung von Brachflächen hingewiesen.

Vorschlag für die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Mobilität am 22.06.2020
TO öffentlich

Wirtschaftsflächenkonzept von M&B und die
MBI-Vorschläge zur Nutzung von Brachflächen

Bekanntlich wurde im Jan. zum Wirtschaftsflächenkonzept von M&B ein Prüfauftrag beschlossen, nach dem die Verwaltung für die diversen Flächen eine Matrix erstellen soll zu Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit der diversen von M&B vorgeschlagenen Areale für zukünftige Gewerbegebiete.
BI Fulerumer FeldRettet_den_AubergWinkhauserTal
Deshalb die Frage 1:
Wie weit ist die Verwaltung mit der Prüfung der M&B-Vorschläge im einzelnen? Gibt es bereits Flächen aus dem M&B-Sammelsurium, von denen erkennbar ist, dass sie aus der Liste gestrichen werden müssen oder sollen? Wenn ja, welche genau?

Frage 2:
Die MBI hatten in der Sondersitzung des WStMA eine Liste von Vorschlägen zur Erschließung etlicher Brachflächen im Stadtgebiet für Gewerbeansiedlung eingebracht. Auch die sollten in dem Prüfauftrag mit untersucht werden. Wie weit sind diese Untersuchungen dieser Brach- und Potenzialflächen im einzelnen jeweils gediehen?
Neben dem Tengelmann-Gelände hatten die MBI auch das ehemalige Hüttengelände zwischen Friedrich-Ebert-Str. und Aldi nach der Auflösung des Aldi-Zentrallagers, Teile des Mannesmnn-Geländes, den Bereich von ex-Lidl und Schütte am unteren Ende der Aktienstraße, das ehemalige OCE-Gelände in Saarn, das ehemalige Fallwerkgelände an der Weseler Str., das ehemalige Schätzlein Gelände an der Ruhrorter Str. und das ex-Schätzlein-Lagergelände an der Rheinstraße

G.-W. Scholl, MBI-Vertreter im WStMA