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Sprachpolizei im Vor- und Durchmarsch?

Im Windschatten des Herunterfahrens von möglichst allem nicht-virtuellen Leben setzen bestimmte Ideologen (-innen, -Innen oder _innen oder *innen oder mit Lücke) alles durch, was sie für politisch korrekt halten. Sie veranstalten dabei regelrechte Hetzjagden

Neuestes Beispiel: Eine WDR-talkshow

Moderator Hallschka tischte nämlich laut WAZ in „WDR-Talkshow sorgt für Aufregung – Rassismus-Vorwürfe“

das Thema „Das Ende der Zigeunersauce: Ist das ein notwendiger Schritt?“ auf. Diskutiert werden sollte, ob es angemessen war, dass der Name des Produkts geändert wurde, da der Ausdruck „Zigeuner“ diskriminierend sei. Die vier Gäste – die laut WAZ alle keine eigene Erfahrung mit rassistischer Diskriminierung hätten – erklärten frei heraus, dass der Begriff keineswegs rassistisch sei. Schnell entwickelte sich der Talk zu einer Generaldebatte über Ausdrücke wie „Mohrenkopf“, „Zigeuner“ und was man heute alles nicht mehr sagen dürfe.

Sofort setzte ein gewaltiger shitstorm gegen den WDR ein, angeführt von SPD-Esken, die im Übrigen ja alles, nur keine Lebenslust versprüht.

Der WDR und 2 der 4 Promis aus der Talkrunde entschuldigten sich auch sofort und postwendend für ihre schwerwiegenden Vergehen, wenn nicht sogar „Verbrechen“.

So läuft das inzwischen, wenn Leute eigene Meinungen noch äußern oder wenn bestimmte Produktwerbung den Sittenwächtern nicht passt.

Was nämlich diskriminierend und bei Bedarf rassistisch oder sogar gleich faschistisch ist, bestimmt eine kleine Clique von meist wohl staatlich subventionierten Radikalinskis.

Bei uns in der Stadt sieht man z.B. neuerdings etliche Aufkleber mit „Kein Sex mit Faschisten“ und den Fotos von 2 jungen Mädchen mit Blumen im Haar. Da inzwischen jede/r und alles als Faschisten geoutet werden kann, zeigt die gesamte aggressive p.c.-Kampagne mit ihren rabbiaten Ausgrenzungstendenzen, angeblich immer zur „Antidiskrinierung“, durchaus Ähnlichkeiten mit den mittelalterlichen Hexenjagden oder den Säuberungsexzessen durch Robbespierre nach der franz. Revolution, damals alles für die „Tugend“.

Dabei haben bereits fast alle Medien, vorneweg die gebührenfinanzierten, die Vorgaben der Sprachpolizei kritiklos übernommen, viele Behörden ebenfalls, vgl. u.a. von Mai 2020:
MBI-Fragen zur genderisierten Verwaltungssprache in Mülheim

Nur am Rande: Was wäre, wenn die VolkserzieherInnen (oder auch mit * oder mit Lückensprech) aus welchen Motiven heraus auch immer, Begriffe wie „Frankfurter Würstchen“ oder „Saumagen“ plötzlich als diskriminierend feststellen würden? Dann dürfte nach heutigen Vorgaben der Sittenpolizei auch keine/r etwas dazu sagen, wenn nicht aus Frankfurt, bzw. wenn es sich nicht um sein Tierwohl besorgtes Schwein (natürlich nur weibliche Exemplare der Gattung) handelt.

Anm.:
In der jüngsten Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Schwarz und Grün in MH wimmelt es nur so von *******, aber bei der Trinker- und Drogenszene gibt es keine *innen.

Auch wurde die durch die Nazi- und die kommunistische DDR Diktatur erst so richtig salonfähig gemachte Bezeichnung „Kulturschaffende“ verwendet.