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Chaos pur, in Mülheim an der Ruhr?! Bspl. Verkehrsplanung

Nicht nur zur VHS, zur Sanierung von Schulen, zum ex-Lindgens-Gelände oder, und …. (vom ÖPNV oder der Haushaltskatastrophe ganz zu schweigen) scheint sich in der einst „sympathischen Stadt an der Ruhr“ ein großes Durcheinander arg ausgebreitet zu haben. Mehr zu

  • dem VHS-Skandal hier
  • dem Endlos-Palaver um den MWB und das Lindgens-Areal hier
  • dem ÖPNV-Desaster hier
  • der Haushaltskatastrophe hier

Ab Montag, dem 16. Okt. 17, wird z.B. auch am Klöttschen umgebaut, zunächst der Kreisverkehr an der Kreuzung Heißener Straße, später dann auch an der Kreuzung Klöttschen/Eppinghofer Str./Bruchstraße. Was das für den baustellengeplagten Stadtverkehr bedeutet, kann sich jeder vorstellen.

Der enge Klöttschen, einst ein gutes innenstadtnahes Wohnquartier, ist vor vielen Jahren zur Hauptverkehrsstraße als Einbahnstr. stadtauswärts gemacht worden. Im Rahmen der ziemlich missratenen Verkehrsplanung als Folge der Ruhrbania-Ruhr“promenade“ soll der Klöttschen zukünftig Zwei-Richtungsverkehr erhalten. Für Ruhrbania wurden 3 sog. Baulose als Verkehrsplanung (das Wort „konzept“ ist leider nicht zutreffend) beschlossen.

Stadtrundfahrt-RuhrbaniaMit Ruhrbania-Baulos 1 wurden die Hauptverkehrsstraßen der Ruhrstr. (für Überbauung) und der Friedrich-Ebert-Str. vor dem Kaufhof (für die zentrale ÖPNV-Haltestelle) dem Individualverkehr beide entzogen. Mit Ruhrbania-Baulos 2 wurden alle 3 overflies von und zur Nordbrücke zerstört und eine verkehrlich kontraproduktive Riesendoppelkreuzung errichtet. Kosten bis dahin mind. 25 Mio. €.
Baustellen-IrrsinnAls Komplementierung soll mit Ruhrbania-Baulos 3 dann der Klöttschen 2-Ri.-Verkehr aufnehmen und die Hochstr. Tourainer Ring neben dem Hbf. niedergelegt und durch einen Kreisverkehr Eppinghofer Str./Parallelstr. ersetzt werden, alles für über 12 Mio. €, allerdings als Kostenschätzung von vor mind. 5 Jahren. Seitdem blockierte die Aufsichtsbehörde des RP nämlich die ca. 9 Mio. Fördergelder Jahr für Jahr. Für 2017 bewilligte sie dann die Umbaukosten, aber nur für den Klöttschen. Nun „muss“ die Stadt also dort bauen, wenn sie nicht will, dass die Zuschüsse wieder verfallen könnten. Mehr auch in

Da ist es anscheinend völlig gleich, ob gerade eine Großbaustelle auf Dickswall/Essener Str. existiert, in der Eppinghofer Str. Abwasserleitungen verlegt werden, die ex-Kaufhofumfahrung über die Schollenstr. ganz gesperrt wurde uswusf..

Die stressgeplagte Mülheimer Bevölkerung schluckt inzwischen anscheinend fast alles, auch wenn es noch so unvernünftig, unkoordiniert oder für Geschäftsleute existenzbedrohend ist. Zumindest könnte man diesen Eindruck gewinnen, wenn man die (mitunter ein klein wenig manipulative) WAZ verfolgt.

  • Zur Erinnerung aus Mitte Sept.: „Reisewarnung für Mülheim wg. Baustellen-Irrsinns? Mülheim a.d. Ruhr oder wenn der Navi versagt“, hier