Die Stadt Mülheim ist in einem erschreckenden Maße desolat. Eine wesentliche Ursache besteht darin, dass Stadtentwicklung vornehmlich zur Bedienung bestimmter Immobilienspekulanten gemacht wurde und wird. Es sind dabei mit MWB, Hoffmeister und Sparkasse fast immer die gleichen Akteure aus dem berüchtigten Mölmschen Haifischbecken, die nun auch noch das Lindgens-Gelände kauften. Man ahnt nichts Gutes!
Für 13,1 Millionen Euro will die Stadt eine neue Bezirkssportanlage an der Hardenbergstraße bauen. Durch vier neue Wohngebiete auf bisherigen Sportplätzen in Heißen, Heimaterde und Styrum soll das finanziert werden, auf Kosten anderer Vereine und des Styrumer Schulsports! Im Nothaushalt ist das aber grundsätzlich nicht erlaubt. Dennoch wurde alles im Schweinsgalopp beschlossen. Die MBI schalteten den Innenminister ein
Es gibt viele Beispiele in Mülheim für mangelnde Transparenz, nicht nur bei der Weigerung und Verzögerung, die Geschäftsführergehälter offenzulegen, wie das Gesetz es vorschreibt.Ebenso seltsam gestalten sich häufig die Mölmsche Varianten von Bürgerbeteiligung. Letztes Beispiel der kastrierte und halbherzige Bürgerhaushalt 2010 mit „heiligen Kühen“ und abruptem Ende. Auch beim Beispiel ÖPNV-Optimierung sind Intransparenz und Bürgerferne bedenklich.
200. Geburtstag der Hütte FWH – herzlichen Glückwunsch! Doch Eigentümer Großmann, nebenher noch RWE-Chef und Atomkraft- fanatiker, nutzte die Feier, um vor der Energiewende zu warnen. OB Mühlenfeld und Ministerpräsidentin Kraft stießen ins gleiche Horn.
„1 Hütte, 3 Mülheimer“(WAZ), doch auch auf der Höhe der Zeit?
Ärztehaus nun in den leeren Tengelmann-Turm am Stadtbad? Oder nach Ruhrbania-Baufeld2? Das gesamte Ruhrbania ist ein riesiger Scherbenhaufen mit irrwitzig hohen städtischen Vorleistungen. Alles nur für Wolkenkuckucksheim? Hätte man nur auf die MBI gehört ….
Nach dem Riesenerfolg des Volksentscheides in Berlin zur Wasserprivatisierung und dem noch größeren Erfolg des Volksent- scheides in Italien gegen Atomkraft und Wasserprivatisierung das nächste deutliche Signal von unten, nun für die Rekommunalisierung des Energiebereichs: In nur 3 Wochen sammelte „Unser Hamburg – Unser Netz“ über 114.000 Unterschriften zum vollständigen Rückkauf der Strom- und Gasnetze, 62.000 waren nötig. Auch in Mülheim darf die Stromkonzession mit RWE nicht verlängert werden
MBI-Zwischenbilanz Juli 2011, 2 Jahre seit den Kommunalwahlen: Es steht nicht gut um die Heimatstadt der NRW-Ministerpräsidentin, laut WAZ vor 1 Jahr noch das „Dorf der Mächtigen und Klugen“
Am 15. März 2011 wurde der B-Plan V 11(v) gegen die Stimmen der MBI eingeleitet. Zwischen Kuhlendahl und Steiler Weg sollen die ehemaligen Schwesterngärten am Hang bebaut werden. Die skandalumwitterte Baufirma ten Brinke, tief im BLB-Sumpf verstrickt, soll für die Kirche Bauland erwirken
Erneut meldete sich Frau Mühlenfeld über die BILD: Erst drohte sie mit Aufständen, dann erfand sie das Wohlfühlgeheimnis von Mülheim und nun droht sie mit der Pleite. Wann aber beendet sie die Verschwendung in ihrer Stadt, nicht zuletzt für das Millionengrab Ruhrbania?
Riesiger Widerstand im Ländle gegen das Mammutprojekt Stuttgart 21. Dennoch brachte der landesweite Volksentscheid leider eine Bestätigung für S 21. Landauf landab wird für Prestigeprojekte und Fiesionen den Menschen ihre Heimat einschneidend verändert. Dresden, Köln, Mittelmosel, Mülheimbania usw.: Die Zerstörungswut radikaler Modernisierer und deren Begünstigter erzeugt verbrannte Erde, in der Vorreiterstadt Mülheim bereits kaum noch korrigierbar!