Die Fliedner-Stiftung will draußen in Selbeck auf 4,7 ha bis zu 280 Wohnungen bauen lassen. Ein Riesenbaugebiet an der Kölner Str. hat mit Nachhaltigkeit, Verkehrswende u.ä. wenig zu tun, dafür aber mit Zersiedlung, Zerstörung von Grünschneisen und unzureichender Infrastruktur an den Stadtgrenzen. Dass bereits im Stillen, fernab öffentlich tagender politischer Gremien, ein städtebaulicher Wettbewerb zum Vorhaben stattgefunden hat, ist ebenso bedenklich!
Über 2 Jahre nach dem Verkauf der hoch sensiblen städtischen Fläche am Schlippenweg hat sich dort noch nichts getan. Spekuliert der Investor auf Bauland, weshalb er den einst angekündigten digitalen Bauernhof nicht in Angriff nimmt?
Deutlich mehr Anmeldungen an den Mülheimer Gesamtschulen als Plätze: Schweres Versagen der Schulpolitik! Hätte man nur auf die MBI gehört! Auch bundesweit steuert die Bildungspolitik auf eine Katastrophe zu mit Raum- und Lehrermangel u.v.m.
Nicht nur beim Netzwerk „Parkstadt Mülheim – aber richtig“ gibt es erheblichen Unmut über die vorgelegten Pläne zur Bebauung des ehemaligen Tengelmann-Areals. Auch die MBI halten die Pläne für die sog. „Parkstadt“ für überdimensioniert und sie fordern eine deutliche Abspeckung der z.T. unausgegorenen Pläne
2022 ist vorbei. Kaum jemand wird das viel beschworene Jahr der sog. Zeitenwende vermissen als Anhäufung von Multi-Megakrisen. Und was bringt 2023 – Alles wird doch noch gut? Oder bedarf es nicht endlich eindeutigerer und weniger naiver Strategien, um nicht unterzugehen?
Städte und Kommunen sind bereits überlastet mit der Aufnahme von Flüchtlingen. Mit der russischen Zerstörung der Lebensgrundlagen von Millionen Ukrainern kommen im Winter noch viele mehr. Doch die Pläne der Stadt Mülheim haben sich dafür nicht gewappnet!
Die MBI lehnen diesen perspektivlosen NVP ab. Auch in den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange, u.a. VRR und RVR, hagelt es heftige Kommentare, die dann sehr lapidar von der Mülheimer Verwaltung bearbeitet werden. (z.B.: Ist halt unsere Beschlusslage o.ä.). Diese Art der Überheblichkeit wird sich noch bitter rächen
Der neue Nahverkehrsplan soll beschlossen werden. Zwar wurden alle Buslinien umgekrempelt und umbenannt, ohne dass ein Umsteuern Ri. Verkehrswende erkennbar wird. Dazu gravierende Fehler wie Stillegung des Kahlenbergasts der 104, Wegfall des 122er nach Oberhausen u.v.m.. Die MBI lehnen diesen perspektivlosen NVP ab
zum 1. Okt. droht die Stadt mit der vollständigen Räumung des Pferdepensionshofs Auehof an der Mintarder Straße. Die Rücksichtslosigkeit der Stadt ist völlig unverhältnismäßig und gnadenlos, warum auch immer.
Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2022 ist auch wegen des Versuchs der VHS-Zerstörung ein “Tag der Schande” für Mülheim!! Eine Reihe Denkmäler kann man am Sonntag, 11. September, auch in Mülheim besichtigen. Aber eines fehlt: Das missachtete Juwel der VHS in der MüGa.